Details
Weitere Details
15.08.2023
Deutsch
448 S.
3.8 x 21 x 14 cm
Rowohlt Berlin Verlag GmbH
Rowohlt Berlin Verlag GmbH
produktsicherheit@rowohlt.de
Kreuzbergstraße 30
DE 10965 Berlin
Unser Tipp für Sie
Moskau, 1923. Larissa Reissner hat als sowjetische Gesandte in Kabul strategische Pläne entdeckt, die das Britische Empire stürzen könnten. In der flirrenden Hauptstadt, wo man die Welt neu denkt und aus den Angeln heben will, sucht sie nach dem Verfasser, einem Deutschen namens Niedermayer. Denn der Sieg der Freiheit ist Reissners Lebenssinn, die junge Schriftstellerin und Revolutionärin wird als Wundertochter ihrer Epoche gefeiert. Aus illustrer Familie, lernte sie schon als Kind Lenin kennen, sie kämpfte als Politkommissarin der Wolgaflottille; Pasternak und Trotzki bewundern sie.
Von Moskau bricht Reissner auf nach Berlin – zu ihrer größten Mission: Sie soll ein geheimes Bündnis zwischen der Sowjetunion und dem deutschen Militär vermitteln, verkörpert durch General Tuchatschewski, den «roten Napoleon», und jenen schillernden Ritter von Niedermayer. Doch Larissa verfolgt ihre eigenen Ziele. Zwischen ihr und den beiden Männern entspinnt sich ein Beziehungsgeflecht, das enorme Sprengkraft hat – in amouröser wie politischer Hinsicht.
Ein außergewöhnlicher Roman, in dem Ho Chi Minh ebenso zu Wort kommt wie die Lordsiegelbewahrer des britischen Weltreichs oder die Dichterfürstin Anna Achmatowa – Steffen Kopetzky fängt das Leben der Larissa Reissner ein, die nichts weniger als die Welt verändern wollte.
Pressestimmen
" Steffen Kopetzky versteht es wie kein Zweiter, die zu Unrecht Vergessenen aus dem trüben Wasser der Geschichte zu fischen und um sie herum einen spannenden Roman zu weben. " Volker Kutscher
" So kühn wie jene seltene taktische Variante beim Schach. Es ist ein Buch über die wahren Mächte dieser Erde, verfasst mit dem Herzen auf der Seite der Ausgebeuteten. " NDR Kultur
" Kopetzky gehört zu den wichtigsten deutschen Schriftstellern unserer Zeit. " Berliner Zeitung
" Steffen Kopetzky vermag es wie kein anderer deutschsprachiger Gegenwartsautor, akribisch recherchierte historische Fakten mit höchster Unterhaltsamkeit zu verbinden. " SWR 2
" Steffen Kopetzky erzählt in seinem neuen Roman «Damenopfer» von Larissa Reissner: Revolutionärin, Schriftstellerin, Femme Fatale und Geheimagentin im Auftrag der jungen Sowjetunion. Nicht zuletzt: im Auftrag der Weltrevolution in Deutschland. " WDR 3 "Gutenbergs Welt"
" Das bieten Kopetzkys schillernde Geschichtsstunden immer: Man geht erstaunt und beseelt aus ihnen heraus – und ein ganzes Stück klüger. " Stern
" Es ist ein besonderer Reiz von ‹Damenopfer›, dass das aufregende Leben (von Larissa Reissner) nicht chronologisch, sondern in Sprüngen erzählt wird. Am Ende fügten sich die Splitter wie in einem Puzzle perfekt zusammen. " Abendzeitung München
" Ein äußerst lesenswerter Roman. " Bayern 2 "Diwan"
" Kaum jemand kann Geschichte so bezwingend vergegenwärtigen wie dieser Autor. " Hartmut Wilmes, Kölnische Rundschau
" Einer der wichtigsten deutschen Schriftsteller unserer Zeit. " Bayerisches Fernsehen
" Steffen Kopetzky montiert eine literarische Collage, um dieser schillernden Frau, die zwischen Russland, Deutschland und Afghanistan oszillierte, gerecht zu werden. " Brigitte
" Diese Balance von Handwerk und Substanz ist selten. " Frankfurter Allgemeine Zeitung
" Ein knappes Jahrzehnt europäischer Geschichte (...) – mit einer brillanten, anschaulichen Sprache, die den Leser quasi zum unmittelbaren Zeugen macht; mit tollen Eindrücken und Bildern. " General-Anzeiger
" Ein akribisch recherchierter Doku-Roman über das It-Girl der russischen Revolution. " Focus
" Ein kühn erzählter Historienroman. " Frankfurter Allgemeine Zeitung
" Eine großartige und längst fällige Wiederentdeckung. " Sächsische Zeitung
" ‹Damenopfer› erzählt fesselnd von einer Zeit, in der Enthusiasmus und Hingabebereitschaft auf brutalen Machtwillen treffen - und am Schluss, wie fast immer, die Intellektuellen verlieren. Ein eindrucksvoller Roman. " Herfried Münkler
" Historisch genau und doch so atemberaubend, wie es nur Fiktion sein kann. " Dmitry Glukhovsky