Seit er sein Leben mit einem Tier teilt

Vier Tage vor dem Höhepunkt des Sommers, dort, wo sich Louis Arthur Schongauer, einst düsterer Deutscher in Hollywood-Filmen, nach dem Tod seiner Frau zurückgezogen hat. Jetzt will er nur noch mit seiner Hündin leben, inmitten alter Oliven oberhalb des Gardasees. Doch dann strandet eine Reisebloggerin beim Wenden in seiner Zufahrt, und am nächsten Tag erwartet er eine Autorin, die ihn mit einem Porträt aus der Vergessenheit holen will: zwei Frauen mit Gespür für die Wunden in seinem Leben. Umso wichtiger wird ihm nun sein Tier, für das es nur ein Hier und Jetzt gibt … In Bodo Kirchhoffs neuem Roman geht es um die Sehnsucht nach dem Menschen, der uns erkennt, und die Abgründe, die sich auftun, wenn wir dieser Sehnsucht folgen.

Pressestimmen

"Nach den ersten zwei Zeilen habe ich aufgemerkt, dann das erste Kapitel in einem Rutsch gelesen, mit dem Gefühl, ich hätte dabei gar nicht geatmet." Eva Menasse, ZDF, Das Literarische Quartett

"Ich bin von diesem Roman hellauf begeistert. Er erinnert mich an etwas gut Destilliertes, das lange im Eichenfass gereift ist." Thea Dorn, ZDF, Das Literarische Quartett02.02.2024

"In diesem Roman geht nichts schief. Der 75-jährige Bodo Kirchhoff hat mit „Seit er sein Leben mit einem Tier teilt“ ein ganz und gar junges Alterswerk geschaffen, das man nur bewundern kann. (…) Ein meisterhaftes und spannungsreiches Kammerspiel." Adam Soboczynski, Die Zeit

"Ein Meisterwerk." Stefan Kister, Stuttgarter Zeitung

"Nichts ist billig gemacht an diesem eindrucksvollen Roman. (…) Lesend verfällt man dem Sog von Kirchhoffs Erzählen, das kennt man eigentlich eher von der Lektüre amerikanischer Autorinnen oder mancher Franzosen." Hilmar Klute, Süddeutsche Zeitung

"Ein großer Roman, so faszinierend wie desillusionierend." Lilo Solcher, Augsburger Allgemeine

"Das ist die glänzende Prosa eines älteren Herren – keine Altherrenprosa. Der Unterschied ist gewaltig!" Bernd Melichar, Kleine Zeitung

"Ein großer Roman von Bodo Kirchhoff über die Liebe, das Leben und das Alter." Lothar Schröder, Rheinische Post

"Behutsamer Roman über die Kunst, im Hier und Jetzt zu leben." Für Sie

"Bodo Kirchhoffs neuer Roman ist gut fürs Herz und für den Kopf. Ein mitreißendes Stück Literatur." Carolin Courts, WDR 5, Scala

"Bodo Kirchhoff hat einen wunderbaren Roman geschrieben. (…) Am Rande ein Buch über die Liebe zu einem Tier, im Zentrum aber eines über das Verrinnen der Zeit und die Dämonen der Vergangenheit, die einen einholen, auch wenn man sich noch so gut in einem kleinen italienischen Dorf versteckt." Andrea Zuleger, Aachener Nachrichten

"Ein klug komponiertes Alterswerk, dessen Falltüren gut verborgen sind und sich doch zuverlässig öffnen." Christoph Schröder, SWR 2 Lesenswert

"Dieser hypnotischen Erzählerstimme würde man überall hin folgen." Hartmut Wilmes, Kölnische Rundschau

"Kirchhoffs Geschichtengespinst ist vielschichtig, verlockend und sehr lebendig." Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau

"Was bei anderen schnell peinlich klingt oder hölzern, wird bei Bodo Kirchhoff bravourös zu Geschichten." Jürgen Deppe, NDR kultur

"Ungemein stimmige Studie über die Hürden des Alterns und die Furcht vor dem physischen Ruin. Wie beim Schach finden sich auf den Aktionsfeldern seiner Protagonisten die Rochade, das Patt und das Remis. Letztlich droht eine Mattsituation, und zwar bewundernswert klug kalkuliert." Ulf Heise, MDR Kultur

"Es ist eine grandiose und insistierende Selbstbefragung, verpackt in eine spannende Dreiecksgeschichte, die sich lautlos entwickelt, zarte Beziehungen illuminiert und am Ende in der inneren Verwandlung aller Akteure implodiert." Pia Reinacher, Die Weltwoche