Die Postkarte

„Warum schreibt man eine Karte und wartet dann zehn Jahre, um sie abzuschicken?

Diese Frage stellt Anne Berest im Roman Die Postkarte, mit dem die französische Autorin sich auf die Spuren ihrer Familie begibt. Vier Namen stehen auf der Karte, die Vornamen ihrer Großeltern mütterlicherseits, ihrer Tante und ihres Onkels.

„Alle vier waren zwei Jahre vor der Geburt meiner Mutter deportiert worden. Sie waren 1942 in Auschwitz gestorben. Und 61 Jahre später tauchten sie in unserem Briefkasten wieder auf.“ Ein literarisches Ereignis der besonderen Art." Felicitias von Lovenberg, Verlegerin

„Eine Suche, in der sich Thriller und Requiem vereinen.“ Le Point
Im Januar 2003 fand Anne Berests Mutter unter den Neujahrswünschen eine verstörende Postkarte mit nichts als den Namen ihrer vier Angehörigen, die in Auschwitz ermordet wurden; ohne Absender, ohne Unterschrift. Anne fragt nach und die Mutter erzählt ihr die tragische Geschichte der Familie Rabinowicz. Aber erst als ihre  kleine Tochter in der Schule Antisemitismus erfährt, beschließt Anne, der Sache wirklich auf den Grund zu gehen. Mithilfe eines Privatdetektivs und eines Kriminologen recherchiert sie in alle erdenklichen Richtungen. Das Ergebnis ist dieser Ausnahmeroman. Er zeichnet nicht nur den ungewöhnlichen Weg der Familie nach, sondern fragt auch, ob es gelingen kann, in unserer Zeit als Jüdin ein „ganz normales“ Leben zu führen.

„Ein großer Roman, der Fragen aufwirft.“ Le Figaro

Anne Berest geht dem Schicksal ihrer eigenen Familie nach – und landete damit einen preisgekrönten literarischen Coup, der seit Erscheinen im Herbst 2021 auf der französischen Bestellerliste steht.

Pressestimmen

„Anne Berests Buch, das mit einer rätselhaften Postkarte beginnt, ist ein kluger, tragischer, schöner und durch den Humor der Familie Rabinovitch phasenweise unglaublich lustiger Familienroman (…), eine Liebes- und Detektivgeschichte – aber auch einer der beeindruckendsten Romane der letzten Zeit, die vom 20. Jahrhundert handeln, von der Moderne und davon, warum ihre wildesten und optimistischsten Träume im Horror endeten.“ Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
 

„Ein Hammerroman. Ein unglaublich gut geschriebener Roman. Anne Berest ist nicht nur eine brillante Formuliererin, auch wie sie die Fäden spinnt: Es ist einfach toll komponiert.“ 3sat "Buchzeit"
 

„Dieses Buch macht alles richtig. Es ist ein Krimi, es ist ein Liebesroman, es ist Identitätssuche, auch ein Frauenroman: Die Frauen der Generationen werden wie an einer Perlenkette aufgereiht.“ 3sat "Buchzeit"
 

„Ein ergreifendes Buch.“ Brigitte
“

„Ein grandioses Familienepos.“ ZDF „aspekte
 

„Ein literarisches Meisterwerk.“ ttt - titel, thesen, temperamente
 

„Beeindruckend. Die Zeitebenen vermengen sich, bis alle immer überall sind – ein meisterhaftes Spiel.“ Süddeutsche Zeitung
 

"Ein umwerfendes Buch. Ganz Frankreich steht Kopf. "Niklas Maak
 

„Ein so ergreifendes wie elegantes Stück Erinnerungsliteratur.“ taz - die tageszeitung


Bibliographie