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Vor aller Augen

Ein radikaler Perspektivenwechsel: Endlich haben jene Frauen eine Stimme, die lange nur gesehen wurden

Das Mädchen mit dem Perlenohrgehänge, die Dame mit dem Hermelin, Frauen auf weltberühmten Gemälden von Leonardo da Vinci, Vermeer, Rembrandt, Courbet, Schiele, Munch. Wir sehen ihre Körper, ihre Blicke, ihre Kleidung, gebannt oder verbannt in einen ewigen Augenblick.

Doch wer waren sie außerhalb dieses Moments? Martina Clavadetscher ist den Hinweisen ihres Lebens nachgegangen, lässt die Frauen erzählen und gibt ihnen so eine Stimme zurück.

»Ohne diese Frauen, gäbe es kein Staunen, kein Schauen – mehr noch, ohne diese Frauen wäre die Kunstgeschichte, so wie wir sie heute kennen, undenkbar. Diese Frauen waren immer auch Mitarbeiterinnen, Künstlerinnen, Unterstützerinnen, Auslöser, ein Spiegel der Zeit, Ikonen, Inspiration, Partnerinnen, Retterinnen.« Martina Clavadetsch

Pressestimmen

»Martina Clavadetscher überzeugt mit einer eigenmächtigen Sprache, mit einer eigenständigen Erzählform und einer eigensinnigen Erzählwelt. Sie erwischt uns hinterrücks, überrumpelt uns, überrascht uns. Der Reichtum an Sprache und Gestaltungskraft lässt aufhorchen.«
Sybille Birrer, Jury des Dienemann-Literaturpreises

»Martina Clavadetscher schreibt und dichtet, als hätte sie nie etwas anderes getan. Wie sie in einem einzigen Satz ein großes Bild entstehen lassen kann, wie trotz der Knappheit der Sätze Bilder in Cinemascope erzeugt werden; lange Einstellungen, kaum Bewegung mit maximalem Effekt, ist große Kunst. Dass Martina Clavadetscher Theatermacherin ist, spürt man, hört man, versteht man. Sie gibt nur das Nötigste vor, zwingt den Leser, das Geschehen aufzufüllen, zwingt ihn mitzugehen, mitzudenken.«
Gallus Frei, literaturblatt.ch  Online einsehen

»Raffiniert vermischt Clavadetscher diverse literarische Formen, spielt mit Klang und Rhythmus und überzeugt durch eine präzise und zugleich sehr poetische Sprache.«
Luzia Stettler, SRF  Online einsehen

»Clavadetscher schreibt poetisch, ohne ins Schwärmen zu geraten. Sie folgt einer leisen Poesie, einer Melodie, die tief im Inneren ertönt.«
Daniel Lüthi, Literarischer Monat  Online einsehen

»Der Reiz von Clavadetschers Erzählweise liegt im Unvermögen ihrer Figuren, zwischen Realität und Fiktion zu unterscheiden.«
Julia Stephan, Tagblatt  Online einsehen

»Clavadetscher spielt lustvoll mit der Chronologie, macht das Erzählen selbst zum Thema und schafft einen ganz eigenen Zauber.«
Jury des Essener Autorenpreises  Online einsehen

Einband: gebundenes Buch
EAN: 9783293005877
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